Samsung SMART CAMERA NX210 User Manual (de)

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Begriffe aus der Fotografie
ISO-Empfindlichkeit
Die Belichtung eines Bildes wird von der Empfindlichkeit der Kamera 
bestimmt. Sie basiert auf dem internationalen Filmstandard  
(ISO-Standard). Bei Digitalkameras gibt dieser Empfindlichkeitsgrad die 
Empfindlichkeit des digitalen Mechanismus an, der das Bild aufnimmt.
Die ISO-Empfindlichkeit verdoppelt sich jeweils bei doppelten Werten. 
Beispielsweise ermöglicht die Einstellung auf ISO 200 im Vergleich zu 
ISO 100 das Fotografieren mit der Hälfte der Verschlusszeit. Höhere 
ISO-Einstellungen können jedoch zu körnigen Fotos führen, wodurch 
die Fotos ein „verrauschtes“ oder schmutziges Erscheinungsbild 
erhalten. Eine allgemeine Regel besagt, dass eine niedrige ISO-
Einstellung verwendet werden soll, um körnige Fotos zu vermeiden, 
außer wenn bei Dunkelheit oder in der Nacht fotografiert wird.
Unterschiede in Qualität und Helligkeit je nach ISO-Empfindlichkeit
Da ein niedrige ISO-Empfindlichkeit bedeutet, dass die Kamera weniger 
lichtempfindlich ist, wird für optimale Fotos mehr Licht benötigt. Wenn 
Sie eine niedrige ISO-Empfindlichkeit einstellen, müssen Sie eine 
größere Blendenöffnung oder eine längere Verschlusszeit wählen, damit 
mehr Licht in die Kamera gelangt. Beispielsweise erfordert eine niedrige 
ISO-Empfindlichkeit an einem sonnigen Tag, an dem viel Licht verfügbar 
ist, keine lange Verschlusszeit. An einem dunklen Ort oder in der Nacht 
ergeben eine niedrige ISO-Empfindlichkeit und eine kurze Verschlusszeit 
jedoch ein unscharfes Foto.
Foto, das mit Stativ und hoher 
Empfindlichkeit aufgenommen wurde
Unscharfes Foto mit niedriger  
ISO-Empfindlichkeit